Wenn wir unseren Körper reinigen, innerlich reinigen, sprechen wir üblicherweise von „ENTGIFTEN“.

Um zu „ent-giften“ müssen zunächst einmal Giftstoffe in den Körper gelangen, bzw. Stoffe umgewandelt werden und als Gifte abgespeichert werden. Dies kann passieren durch
– falsche Ernährung
– falsche, gar keine oder Bewegung im Übermaß
– Stress
– schlechter Umgang mit uns selbst

Entgiften ist also eine Möglichkeit zur intensiven inneren Reinigung unseres Körpers und um diesen von Ablagerungen zu befreien. Das heißt, wenn der Körper alleine nicht mehr in der Lage ist, Gifte auszuscheiden, dürfen wir ihn, mehr oder weniger, sanft dabei unterstützen. In dem wir den Stoffwechsel anregen, erzielen wir den gewünschten Prozess und der Körper beginnt vermehrt Gifte und Schlacken auszuscheiden. Dies kann durch unterschiedliche Methoden, auf der einen Seite natürlich durch Diäten, aber auch durch Massagen und wohltuende Körperbehandlungen erzielt werden.

Entgiften, Entspannung, Körperbalance
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FALSCHE ERNÄHRUNG

Körperbehandlungen verändern zwar nicht unsere Ernährungsgewohnheiten, unterstützen aber die Stoffwechselfunktion. Nehmen wir zu viele Kohlenhydrate zu uns – der kleinste Baustein der Kohlenhydrate ist ZUCKER! – werden diese beim Abbau vom Körper in Einzelzucker zerlegt. Dieser wird von Leber und Muskeln aufgenommen und über das Blut weitertransportiert. Es bleibt nur so viel Zucker im Blut wie der Körper braucht. Werden mehr Kohlenhydrate aufgenommen als verbraucht und gespeichert werden können, werden die überschüssigen in Fett umgewandelt und im Fettgewebe abgespeichert. Die Folge ist Übergewicht.

Gerade leere Kohlenhydratträger, wie Zucker, weißes Mehl, polierter Reis, Stärke, Teigwaren werden besonders schnell umgewandelt, während komplexe Kohlenhydratträger, wie Vollkornprodukte, Obst, Gemüse die Verdauung anregen und dem Blut die Kohlenhydrate langsam zuführen. Diese Nahrungsmittel haben einen höheren Sättigungswert.

Das heißt aber nicht, dass man doppelt soviel essen kann, nur weil man sich Körperbehandlungen gönnt.  Es wird der Stoffwechsel angeregt und der Körper wird unterstützt Überschüssiges, Verbrauchtes, Schlacken und Schadstoffe schneller auszuscheiden.

Entgiften, Ernährung
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FALSCHE, GAR KEINE ODER BEWEGUNG IM ÜBERMASS

Bewegen wir uns gar nicht, rosten wir, werden steif und starr und die Beweglichkeit der Gelenke wird immer eingeschränkter. Auch die Dehnfähigkeit der Muskulatur lässt mehr und mehr nach.

Bewegen wir uns im Übermaß passiert ähnliches. Mit jedem neuen Muskelkater entstehen kleine Entzündungen im Muskelgewebe, die den Muskel durch das Eindringen von Wasser leicht anschwellen lassen. Die folgende Bewegung verursacht den wohl bekannten Schmerz, Muskelkater. Aber auch die kleinen Entzündungen können eine Übersäuerung im Körpers begünstigen, da entzündetes Gewebe selbst Säuren produziert.

Wenn wir uns falsch bewegen, wird die Muskulatur falsch beansprucht und belastet. Die Folge sind verspannte und verkürzte Muskeln, Wirbeln die sich verschieben, Nerven- und Blutgefäße die komprimiert werden. Eine lokale Stoffwechselstörung im Muskel entsteht und somit chronische Verspannungen. Dies hat zur Folge, dass die Kommunikation zwischen Muskel/Faszien und Gehirn nicht mehr ausreichend funktioniert. Ist ein Muskel angespannt, versucht ein anderer Muskel die Anspannung zu kompensieren. Eine Dysbalance im ganzen Körper ist die Folge, verhärtete Muskeln, Entzündungen und obendrein brauchen wir unglaublich viel Energie um unseren Körper durch das Leben zu manövrieren.

Entgiften, Bewegung
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STRESS

Durch Stress und Ängste werden wir sauer!

Stress ist ein uraltes Programm unserer Gene. Wir verhalten uns noch heute ähnlich unserer Vorfahren. Sinn der Stressreaktion ist die Lebenserhaltung durch reflexhafte Angriffs- und Fluchtmechanismus. Der heutige Mensch kann im Vergleich zum Urmenschen, meist weder fliehen noch kämpfen. Die freiwerdenden Energien, werden sie nicht genutzt durch Kampf oder Flucht, richten sich oft gegen den eigenen Körper. Geht die Stresssituation schnell vorbei, fängt der Körper die Auswirkungen der Mobilmachung ab. Bei Daueralarm entsteht ständige Alarmbereitschaft. Daueralarm kann oft durch unterschwellige Stressoren wie Lärm, Überangebot an Reizen oder durch psychische Situationen wie Frust, Ärger und Angst ausgelöst werden.

Den biologischen Hintergrund bildet das „vegetative Nervensystem“:

Es regelt den inneren Betrieb des Körpers, hält alle lebenswichtigen Organtätigkeiten aufrecht und passt den Körper an die wechselnden Umweltbedingungen an. Es steuert den Kreislauf, Atmung, Stoffwechsel, Ernährung, Verdauung, Drüsentätigkeit, Temperatur, Ausscheidung, Aktivität, Schlaf, Wachstum und Fortpflanzung.

Es besteht aus 2 Teilen:
– Sympathisches Nervensystem: Aktivität und Leistung
– Parasympathisches Nervensystem: Erholung, Entspannung und Energieaufbau

Das Sympathische NS setzt durch entsprechende Hormonausschüttung Energie frei und bereitet den Körper auf Handlungen vor. Massive Körpersympthomatiken sind damit verbunden (Herzrasen, Schwitzen, Muskelanspannung, ect..) Ist das Sympathische Nervensystem überwiegend in Betrieb, heißt das, dass wir permanentem Stress ausgesetzt sind. Durch Stress und Ängste werden wir sauer!

Das Parasympathische NS versetzt den Körper zurück in den Normalzustand. Alle Entspannungsmöglichkeiten wie z.B. sanfte Körperbehandlungen unterstützen die Aktivität des parasympathischen NS. Eine Verlangsamung des Herzschlags, Reduzierung des Blutdrucks, Harmonisierung der Körperfunktionen… tritt ein.

Auch hier heißt es nicht, dass wir unbedacht mit unseren Energie umgehen können, nur weil wir uns immer wieder Körperbehandlungen gönnen. Körperbehandlungen unterstützen aber den „gesunden Umgang mit uns selbst“ und wertschätzen uns.

Entgiften, Stress
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SCHLECHTER UMGANG MIT SICH SELBST

Schlechter Umgang mit sich selbst bedeutet, dass wir verlernt haben mit unseren Energien, mit unseren Ressourcen entsprechend wertvoll und wertschätzend umzugehen: zu viele Sorgen und Ängste, zu viel Alkohol, zu unbedachte Ernährung (Fette, Fleisch, Zucker,…), zu wenig Schlaf, zu viel Stress, zu viel Blaulicht (TV, Handy, Tablet – Medien), zu wenig Zeit für sich selbst, zu wenig Entspannung, zu wenig hineinhören in das eigene Sein.

Entgiften, Selbstliebe
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All diese macht unseren Körper sauer. Ein ausgewogener Säure-Base-Haushalt ist der Inbegriff für ein gesundes, ausbalanciertes Leben. Ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt sorgt dafür, dass der pH-Wert unseres Blutes im leicht basischen Bereich liegt. Auch andere Organe, wie z. B. der Darm, sind auf ganz bestimmte pH-Werte angewiesen, um reibungslos zu funktionieren. Deshalb ist unser Organismus stets damit beschäftigt, den Säure-Basen-Haushalt zu regulieren. Die Lunge (Atemluft), die Nieren (Urin) sowie die Haut (Schweiß) sind dabei wichtige Reinigungsorgane die Säuren aus dem Körper schleusen. Stehen unserem Körper allerdings nicht genug Basen zur Neutralisierung zur Verfügung bzw. kommen die Systeme nicht mit der Ausscheidung nach, muss unser Körper die Säuren anderweitig aus dem Weg räumen. Sie werden dann im Bindegewebe abgelagert. Der menschliche Organismus verfügt über ein ausgeklügeltes Puffersystem, jedoch nicht endlos. Überwiegen über lange Zeit die sauren Umstände, geraten wir in eine Übersäuerung. Besteht die Übersäuerung über längere Zeit, so beginnt sie die Funktionsweise des Bindegewebes, der Muskeln und auch der Organe zu beeinträchtigen. Zivilisationskrankheiten wie Verspannungen, Migräne, Rheuma oder Osteoporose können entstehen.